Erfolgsserie gerissen
In der 9. Runde der Landesliga West lautete das Los für SKT 2 Riedau/Taufkirchen 1. Eigentlich hätten wir auswärts in Riedau spielen sollen. Da jedoch das Spiellokal von Riedau/Taufkirchen 1 geschlossen war, wurde ich gebeten, den Meisterschaftskampf in Taufkirchen auszutragen. Das war natürlich kein Problem – vor allem dank Rudis Hilfe. Vielen Dank dafür! Nur Thorsten und Liam mussten nun doch ins Auto steigen, anstatt einfach zu Fuß zum Spiellokal zu gehen.
Den Heimvorteil konnte ich in meiner Partie leider nicht nutzen. Nach einer guten Eröffnung übersah ich im Mittelspiel eine Taktik, wonach die Partie nicht mehr zu retten war. Somit hatte ich immerhin genügend Zeit, die anderen Partien zu verfolgen. Antons Partie endete kurz nach meiner. Nach einer wilden französischen Eröffnung konnte Anton Material gewinnen, allerdings erhielt sein Gegner dafür mehrere Bauern. Anton besaß zwar einen ganzen Turm mehr für drei Bauern, doch diese liefen schnell Richtung Umwandlung und sorgten für ausreichende Kompensation – daher blieb es bei einem Unentschieden.
Nach diesen zwei schnellen Entscheidungen kämpften die übrigen Spieler noch längere Zeit weiter. Die nächste Entscheidung fiel auf Brett 3, wo Thorsten die gesamte Partie über mit Raumnachteil zu kämpfen hatte. Plötzlich gelang es jedoch der gegnerischen Dame, über die h-Linie einzudringen. Auf der Flucht vor den Drohungen ging ein Turm verloren, und Thorsten sah sich zur Aufgabe gezwungen.
Kurz darauf war auch Liam fertig. Er kam bereits aus der Eröffnung mit einem Mehrbauern, nachdem sich das Bauernopfer seines Gegners zur Öffnung des Zentrums als Vorteil für Liam herausstellte. Diesen Vorteil verwertete er souverän zum vollen Punkt.
Als Nächstes beendete Sepp seine Partie. Er war kurzfristig eingesprungen, da Richard krankheitsbedingt absagen musste. Sepp ersetzte ihn hervorragend: Nachdem er die gesamte Partie über besser stand, steuerte er einen weiteren ganzen Punkt zum Mannschaftsergebnis bei.
Damit lief nur noch die Partie auf Brett 1: Maier Christoph gegen Salvenmoser Stefan. Christoph kämpfte bis zum Schluss, doch Stefan war an diesem Tag nichts entgegenzusetzen. Auch ein letzter Patt-Trick brachte keine Hoffnung mehr. Somit setzte Stefan zu unserem Leidwesen seine beeindruckende Bilanz fort.
Nächste Woche geht es wieder zuhause weiter gegen Spg. Steyr 1 – die letzte Chance, noch um die Spitze mitzukämpfen.