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Auf nach Fürstenfeld
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Auf nach Fürstenfeld

9. Internationales Raiffeisen Jugendschachturnier in Fürstenfeld

Koffer gepackt, Schachuhr eingesteckt, Nerven (einigermaßen) im Griff, so machten sich Konstantin und ich von Donnerstag bis Sonntag (16. bis 19. Juli 2026) auf den Weg zum 9. Internationalen Raiffeisen Jugendschachturnier nach Fürstenfeld. Für Konstantin war es dabei eine echte Premiere: sein allererstes großes, mehrtägiges Schachturnier. Die Aufregung vor Runde 1 war entsprechend spürbar, aber zum Glück warteten in der Steiermark schon bekannte und neue Gesichter, die für gute Ablenkung sorgten.

Mit dabei war Lionel, den wir bestens aus der oberösterreichischen Schachszene kennen, und im Turniersaal lernten wir Anja aus Niederösterreich kennen. Die drei verstanden sich prächtig, und zwischen den Runden wurde fleißig gefachsimpelt, gealbert und die eine oder andere Pause gemeinsam verbracht, wichtige Nebenschauplätze eines jeden guten Turniers.

Gespielt wurde in der Gruppe C, und das Turnier hielt, was der Name "international" verspricht: Konstantin traf am Brett auf junge Talente aus Deutschland, Ungarn, Tschechien, der Ukraine und Österreich. Diese Vielfalt sorgte für eine ordentliche Portion Turnierflair, und für Konstantin für die Erkenntnis, dass ein Schachbrett zwar überall gleich aussieht, aber jeder Gegner seine eigene Sprache spricht (manchmal auch wortwörtlich). Bei seiner Großturnier-Premiere schlug er sich wacker und sammelte wertvolle Erfahrung, inklusive der Lektion, dass vier Tage am Stück konzentriert bleiben eine eigene Disziplin für sich ist.

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Besonders erfreulich: Konstantins schachliche Weiterentwicklung war deutlich zu sehen. Er nutzte seine Bedenkzeit diesmal viel bewusster und spielte bereits mehrere Partien mit über 1,5 Stunden Dauer, kein Blitzschach mehr, sondern echtes Grübeln auf hohem Niveau. Sein großes sportliches Ziel für das Turnier war die erste eigene Elo-Zahl, und die hat er sich redlich erspielt!

Weil so viel Denksport aber auch ordentlich müde macht, kam das Freizeitprogramm nicht zu kurz, und das Wetter spielte perfekt mit. Kaum war eine Partie geschlagen, hieß es für Konstantin: Abkühlung suchen. Das Fürstenfelder Freibad bot dafür die perfekte Erfrischung nach den hitzigen Runden im Turniersaal. Auf den umliegenden Wiesen wurde außerdem ausgiebig Fußball gespielt, denn nach stundenlangem Sitzen am Brett muss man sich schließlich auch mal ordentlich austoben. Auch der Spielplatz wurde fleißig bespielt und sorgte für die nötige Abwechslung zur Turniertaktik.

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Am Ende der vier Tage überwogen Stolz und Begeisterung. Das erste große Turnier vergisst man schließlich nicht so schnell! Konstantin hat viele neue Eindrücke gesammelt und gezeigt, dass er sich auch im internationalen Feld nicht verstecken muss. Und dann gab es bei der Siegerehrung noch das Sahnehäubchen obendrauf: In der Kategoriewertung sicherte sich Konstantin den hervorragenden 3. Platz, inklusive Thermengutscheinen, mit denen sich die müden Turnierbeine gleich wieder erholen können.

Hier findet ihr alle Ergebnisse von Konstantin.

Für uns steht jedenfalls schon jetzt fest: Fürstenfeld ist eine Reise wert. Die nächste Auflage vom 15. bis 18. Juli ist bei uns bereits fix im Kalender eingetragen!