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Starker Jahresbeginn für Taufkirchen 3

Der 17. Jänner bedeutete für uns den Beginn der Meisterschaft im neuen Jahr. Die Erwartungen waren hoch, belegten wir doch nach der Halbzeit der Saison den ersten Rang. So soll es natürlich weitergehen, also mussten wir gegen Vöcklabruch 2 punkten. 


Als erstes wurde Simon E. am dritten Brett fertig. Keiner konnte einen Vorteil erlangen und die Partie endete schnell im Unentschieden.

Auf Brett 4 konnte ich mir zwar eine strategisch gute Stellung erspielen, hatte dann aber für die taktischen Komplikationen zu wenig Zeit. Somit machte ich mit wenigen Minuten auf der Uhr einen groben Fehler und die Partie war danach rasch vorbei.  

So war der Start in die Runde eher nicht geplant, glücklicherweise konnten wir als nächstes auch einen vollen Punkt holen. Josef auf Brett 6 eröffnete naturgemäß mit Caro-Kann, konnte schon in der Eröffnung den schlechten Läufer und die Damen tauschen und landete somit in einem risikolosen Endspiel mit der stabilen Bauernstruktur. Die Verwertung gelang ihm dann auch souverän.

Wilder war es auf Brett 2, wo sich Patrick mit Schwarz zwar einen Mehrbauern aneignen konnte, dafür aber die schlechtere Königsstellung in Kauf nehmen musste (kein g-Bauer !). Er verteidigte sich aber ohne Probleme und hatte am Schluss einfach mehr Material.

Ähnlich chaotisch sah es bei Beni am 5. Brett aus. Er hatte zwar den Turm für den Läufer, aber dafür standen die gegnerischen Figuren sehr aktiv und lieferten ausreichend Kompensation. Immer nur verteidigen wäre langweilig; also opferte er das Material zurück, um die Königsstellung zu schwächen. Unter diesem Druck fand sein Gegner nicht die besten Züge und Beni gelang ein Grundlinienmatt.

Während nun schon alle im Turniersaal fertig waren (auch bei Taufkirchen 2 und 5), begann für Alexander am ersten Brett erst die zweite Hälfte seiner Partie. Die Ausgangslage war jedoch bedenklich, Dame-Läufer-Bauer gegen Dame-Turm, materiell einfach verloren. Momentan war der gegnerische Turm vom Läufer und den Bauern eingesperrt, aber das würde nicht ewig halten. Er schob den Mehrbauern voran, was sollte man sonst auch tun? Irgendwie gelang es ihm, die Damen zu tauschen und dann mit zwei Freibauern auf der sechsten Reihe zu stehen, ohne dass der gegnerische Turm die Grundreihe verlassen hat. So endete die Partie im Bauernrennen zu seinen Gunsten, ein sehr starker Erfolg!

Somit endete unser Wettkampf gegen Vöcklabruck 2 mit einem 4,5-1,5. Ein guter Start ins neue Jahr, das gut und gerne so weitergehen kann.