• header100
Featured

Ausgeglichenes Match gegen Haag am Hausruck

In der 9. Runde trafen wir auf Haag am Hausruck. Als (damaliger) Tabellenführer bräuchten wir natürlich so viele Punkte wie möglich, doch ganz so einfach sollte es nicht werden. 


Die ersten Probleme konnte ich bei Simon E. auf Brett 3 entdecken, als er in ein Galashnikov mit rückständigem D Bauern ohne Kompensation schlitterte. Ihm wird dann in schlechter Stellung Remis angeboten, doch er lehnt ab! Ein wahrlich großer Kampfeswille, doch selbst damit konnte er seine Stellung nicht mehr retten.

Für Herbert sah es auch ungemütlich aus, da er sich in einem Mittelspiel mit der schlechteren Leichtfigur befand. Wenn der eigene Läufer quasi nur so viel wie ein Bauer ausrichten kann, dann lässt sich das Durchdringen der gegnerischen Figuren nur schwer verhindern.

Nun entschied Haag die ersten beiden Partien zwar für sich, doch als nächstes konnten wir punkten.

Luca auf dem 4. Brett baute in der Eröffnung Druck auf und sammelte dann mit einer netten Taktik zwei Mehrbauern ein.

Dem Computer mögen die Mehrbauern egal sein, doch für uns Menschen kann das schon ein Problem werden und Luca konnte sich durchsetzen. 

Auch William am 6. Brett startete ordentlich in seine Partie und erreichte großen Raumvorteil. Er konnte diesen temporären Vorteil aber nicht rechtzeitig umsetzen und so kam es zu einem Unentschieden. Bei mir am 1. Brett lief es zu Beginn auch gut, doch nach einem Fehler in meiner Vorausberechnung musste ich meine Figuren unorganisiert aufstellen. Nun kam es zu einer Zeitnotphase für meinen Gegner und mich, wo wir wohl beide nicht die besten Züge fanden und uns danach in einem Springerendspiel mit gleich vielen Bauern vorfanden. Da hatte ich nochmal Glück gehabt und konnte leicht in ein Remis abwickeln.

Christoph am 2. Brett spielte für die volle Bedenkzeit; für uns Zuseher war das Ergebnis aber schon länger absehbar. Nach dem Mittelspiel eroberte er einen Bauern und landete in einem Turmendspiel. Diese sind zwar oft Remis, doch Christoph konnte König und Freibauer kombinieren und gemeinsam nach vorne laufen.

Somit endete der Wettkampf in einem 3-3, einem fairen Ergebnis für beide Mannschaften. In den nächsten Runden werden wir aber mehr Punkte brauchen, wenn wir den ersten Rang erreichen wollen.