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Eine Monsterleistung für Taufkirchen 3
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Eine Monsterleistung für Taufkirchen 3

Dieses Wochenende durften wir Riedau/Taufkirchen 1 als Gastgeber bei uns begrüßen. Neben uns spielten auch noch unsere Liga-Kollegen der 2. Mannschaft sowie die 1. Klasse; ein volles Haus also an diesem Schachsamstag! Die Ausgangssituation war klar: Es brauchte einen hohen Sieg, um die Tabellenführer aus Steyr zu gefährden (gegen die es in der letzten Runde gehen wird).

Als erster wurde Alexander Stadler auf Brett 2 fertig, der die ca. 200-Elo Favoritenrolle auch souverän in einen ganzen Punkt umwandelte. Die Leistung des Tages gebührt Patrick Bensch, der Stefan Salvenmoser auf Brett 1 souverän  esiegte. Nebst Mehrbauern konnte Patrick auch noch die Initiative übernehmen, gegen die auch eine ELO aufwärts von 2300 nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

Auf Brett 4 einigte sich Simon Eder anschließend auf ein Remis aus einer Skandinavischen Eröffnung. Im Mittelspiel schien Simon Aussichten auf einen gefährlichen Angriff zu haben, der dann aber etwas verlief. Somit waren wir weiter unbezwungen.

Am 3. Brett gelang Christoph Zauner ein Zaubertrick, er bekam nach einer guten Eröffnung Raumvorteil und den Mehrbauern und spielte somit mit dem Material und der Kompensation. Später erzwang er den Damentausch und ließ dabei noch einen Bauern mitgehen, in einem Endspiel mit zwei Mehrbauern ließ er seinem Gegner keine Chance mehr.

Ich (Luca Huber) war auf Brett 6 mit Schwarz am Einsatz. In einem Nimzo-Inder bekam ich eine Majorität am Damenflügel, die ich mit Tempo relativ schnell vorrücken konnte. Zum Ende der Zeitkontrolle bot mir mein Gegner fehlerhaft  einen Damentausch an, mit dem ich anschließend aufgrund einer Fesselung eine Lichtfigur einsacken konnte. Damit ein weiter voller Punkt für uns.

Die längste Partie des Abends spielte Simon Reitinger auf Brett 5, der in einem Königsinder als Schwarz schnell zu Vorteil kam. Eine Fesselungstaktik auf f2 konnte Simon dann (beim zweiten Mal) nicht mehr übersehen und konvertierte  n ein Läuferendspiel mit Mehrbauern. Der Gegner wählte dann nicht den zähesten Verteidigungsversuch, womit Simon dann in ein Endspiel mit 2 verbunden Freibauern gegen einzelnen Freibauern abwickelte, welches gekonnt in einen Sieg verwandelt wurde.

Das Endresultat also ein beeindruckendes 5.5 - 0.5 für Taufkirchen, dass auch die Tabellenführung vor Steyr mit einem halben Punkt bedeutet. Ein 3 - 3 in der letzten Runde würde also reichen, um den Meistertitel zu holen – Spannung pur!

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