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Schlussrunde Kreisliga West in St. Roman

Am heutigen Sonntag waren wir mit Taufkirchen 2 als Heimmannschaft bei der gemeinsamen Schlussrunde in St. Roman zu Gast.

 

Für uns ging es gegen in dieser letzten Runde gegen die Mannschaft Ried 3, welche bereits vor dem Wettkampf fix als Absteiger feststand. Dies trug wohl dazu bei, dass von ihnen nur 4 Bretter besetzt wurden - Benedikt Kuran und ich, William Freilinger, hatten somit heute einmal frei.

 

Spannender ging es bei so manchen Partien zu: Josef Maier gelang es auf Brett 2 gegen Fabian Breml bald eine Qualität zu gewinnen, und kurze Zeit auch noch eine Leichtfigure. Danach wurden Türme getauscht, und der dritte Punkt für uns war kaum noch mehr als eine Formalität.

 

Unser Mannschaftsführer Helmut Ellerböck war auf Brett 3 nicht so konsequent: Für ihn war es schwer einen Plan zu finden, und sein Gegner, das Jugendtalent Oleksandr Mnyshenko, verteidigte sich stark. Schließlich gelang es Oleksandr, mit einer Taktik einen Bauern zu gewinnen, und Springergabel auf Dame und Läufer zu geben, welche noch einen weiteren Bauern gewonnen hätte. Da Heli den Läufer noch für einen Angriff opfern wollte, bewegte er ihn auf ein sicheres Feld - nachdem gleich darauf seine Dame weg war, entschied er sich jedoch doch dazu, aufzugeben.

 

Die wildeste Partie des Wettkampfes hatte zweifelsfrei heute Christian Hager gegen Markus Mühlböck auf Brett 4: Hier wurde zuerst von Markus ein Läufer geopfert, um Christian's König schutzlos dastehen zu lassen. Danach folgten wurde es extrem taktisch, mit sehr vielen Figuren welche zeitweise hängten (inklusive einer Dame, welche prompt geschlagen wurde). Nachdem sich der Nebel gelichtet hatte, blieben Christian noch Dame, Läufer und Turm, während Markus noch zwei Türme, Läufer und Springer hatte. Mit diesen Materialverhältnissen gelang es Christian, mit den Schwerfiguren bei dem weißen König einzudringen und Schachmatt zu geben - vierter Punkt für uns!

 

Die Partie von Christian Kneitz auf Brett 1 gegen Gruber Erich war das absolute Gegenteil davon: Im Mittelspiel wurden die meisten Leichtfiguren abgetauscht, und die Stellung war strategisch vorteilhaft für Christian. Er konnte dann in der längsten Partie der Begegnug lehrbuchhaft vorzeigen, wie man gegen einen rückständigen Bauern spielt. Schritt für Schritt wurde die Stellung verbessert, bis der Bauer irgendwann nicht mehr zu halten war. Kurz darauf gewann er auch noch einen weiteren Bauern direkt daneben, somit hatte er zwei verbundene Freibauern, welche das Spiel sicher entschieden hätten. Dazu kam es jedoch nicht, da sein Gegner seine letzte Leichtfigur verlor, und kurz darauf aufgab.

 

Somit beenden wir diese Saison (nach Aufstellungsproblemen bei zwei Wettkämpfen) auf dem fünften Tabellenplatz. Nächstes Jahr haben wir jedoch fix vor, wie in der vorhergehenden Saison wieder um den ersten Platz mitszuspielen!