und das Wetter wird (möglicherweise) wieder kälter. Für die Schachwelt sind das aber keinesfalls schlechte Nachrichten, so leitet der Oktober doch den Start der Meisterschaft ein.
Der Sommerspaß neigt sich dem Ende zu und das Wetter wird (möglicherweise) wieder kälter. Für die Schachwelt sind das aber keinesfalls schlechte Nachrichten, so leitet der Oktober doch den Start der Meisterschaft ein.
Wie üblich kam es in der 1. Runde zum vereinsinternen Duell, Taufkirchen 2 gegen Taufkirchen 3 in der Landesliga West und Taufkirchen 5 gegen Taufkirchen 6 in der 1. Klasse.
Wir wollen uns nun auf die Landesliga West konzentrieren, die 1. Klasse bekommt einen separaten Bericht.
Dieses Mal werde ich als erstes fertig; auf Brett 4 einigten sich Bittner Rudi und ich auf ein schnelles Unentschieden. Ein versöhnliches Ergebnis zum Start der Liga ist uns wohl beiden recht.
Als nächstes konnte sich Simon Eder gegen Liam Matthias auf dem 5. Brett durchsetzen. Wie üblich griff Simon fulminant an, platzierte dabei sein Läuferpaar im Zentrum des Brettes und zerstörte Liams Königstellung mit einem kurzweiligem Qualitätsopfer.
Zeitlich herrschte am 6. Brett großes Chaos. William Freilinger stellte sich strategisch gut auf, hatte aber taktische Schwierigkeiten in der halboffenen f-Linie. So konnte David Schopf die Deckung überlasten und den f-Bauern einfach gewinnen. Dafür bekam William die Initiative und attackierte mit all seinen Figuren. Jedoch gelang David die Verteidigung und setzte sich mit seinen Mehrbauern durch.
Auf den ersten beiden Brettern kam es zu einem verzögerten Start aufgrund von Anreiseschwierigkeiten und so schritten auch die Partien eher langsamer fort.
Auf Brett 1 spielte Alexander Stadler gegen Lang Josef; keiner konnte einen großen Vorteil in einer eher symmetrischen Stellung erlangen. Nach einem großen Abtausch erreichte Alex ein Läufer gegen Springer Endspiel mit kleinem Vorteil. Er wollte unbedingt gewinnen und landete dadurch in einer Verluststellung. Josef war aber gnädig, sah den Gewinnplan nicht und sie einigten sich auf Remis.
Am 2. Brett tauschten Patrick Bensch und Thorsten Matthias nach wenigen Zügen die Damen. Patricks Figuren stehen danach aber komisch und Thorsten konnte sich so einen Stellungsvorteil erarbeiten. Langsam aber sicher konnte Thorsten seine Figuren besser stellen während Patrick immer verteidigen musste. Am Ende setzte sich Thorsten in der Zeitnotphase durch.
Bis zum Schluss kämpften Luca Huber und Richard Kaiser auf dem 3. Brett. Relativ schnell landeten sie in einem damenlosen Mittelspiel mit gleicher Materialverteilung. Nach einigem Lavieren konnte Richard mit seinem Turm eindringen und einen Bauern gewinnen. Nach dem Turmtausch wurde dieser Mehrbauer zu einem Freibauer im Doppel-Springer Endspiel. Lucas Figuren waren an den Freibauern gebunden, während Richard seinen Isolani-Doppelbauern verteidigen musste. Nachdem Richard einen der Isolanis tauschen konnte und seine Figuren aktiv aufstellte, setzte sich der Freibauer durch. Am Ende gewann er mit 2 Springern und einem Randbauern gegen nichts mehr.
Am Ende gewinnt Taufkirchen 2 mit 4 Punkten, ein toller Erfolg! Für uns in Taufkirchen 3 natürlich nicht gut, wir müssen dann in den nächsten Runden zurückschlagen.