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Grenke Open 2026
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Grenke Open 2026

Es geht wieder los! Wie letztes Jahr findet über Ostern das größte Schach Turnier Europas in Karlsruhe statt, und wie letztes Jahr müssen unter den über 3500 (!) Teilnehmern natürlich einige Spieler von Taufkirchen dabei sein. Dieses Mal ist unsere Delegation sogar extra groß: Didi, Michel, Dave, Simon Eder, Joachim und William sowie Frankenburgs Michi Wimmer spielen alle das Freestyle Turnier - wie letztes Jahr findet ein Turnier im normalen Schach und eins im Modus "Chess960" statt. Ebenfalls wie letztes Jahr spielt Philipp ganz langweilig das normale Schach. Zusätzlich vor Ort sind die Passauer Jonas Müller, Florian Arnold (auch normales Schach) und Markus Hinterreiter (wieder Freestyle). Daher wird der Bericht wieder aufgeteilt sein - Michel und Didi berichten vom Freestyle und Philipp vom normalen Turnier.

Der einzige Wermutstropfen ist die Terminkollision mit dem parallel in Zypern stattfindenden Kandidaten-Turnier. So können beispielsweise die beiden aktuellen Candidates-Favoriten, Javokhir Sindarov und Fabiano Caruana, nicht wie letztes Jahr in Karlsruhe spielen. Wer allerdings aus der Elite nicht als Spieler oder Sekundant auf Zypern weilt, ist fast ausnahmslos in Karlsruhe vor Ort: Zu den Teilnehmern zählen beispielsweise Magnus Carlsen, Vincent Keymar, Hans Niemann und viele weitere Stars.

Eine weitere Parallele zu letztem Jahr liegt darin, dass erneut die Top-Spieler allesamt das Freestyle Turnier spielen. Der Reiz ist verständlich - keine Eröffnungs-Vorbereitung, keine Elo zu verlieren und ein deutlich höherer Preisfond. Letztes Jahr wurde das Event von einem sensationell dominanten Magnus Carlsen mit 9/9 gewonnen, vor Vincent Keymar und Andrey Esipenko (Letzterer weilt ebenfalls auf Zypern). Es bleibt spannend, ob Magnus das wiederholen kann (obwohl Didi jetzt dabei ist!) oder ob die anderen Top-Spieler etwas aufholen konnten.

Um 18:30 startet die erste Runde, mit der Chance auf einige spannende Pairings für uns.

Folgende Links zeigen euch die Paarungen und Ergebnisse: Freestyle A - Freestyle B - Classic A

Und hier geht es zu den Berichten der einzelnen Runden: Runde 1-3Runde 4Runde 5Runde 6Runde 7Runde 8Runde 9

Bilder gibt es natürlich auch. Danke an Peter Kranzl für seine Bilder! Am Ende des Berichtes sind viele Bilder  und noch viel mehr Bilder gibt es auf Peters-Fotoseite.
Peter hat auch zwei Video-Clips erstellt die findet ihr unter folgenden Links: Clip 1 und Clip 2.

Runde 1-3:

Sorry, aber bei täglich 2 Runden ist es nicht leicht, die Zeit für das Schreiben der Berichte zu finden. Leider ist Philipp schon nach Runde 1 krankheitsbedingt aus dem Turnier ausgeschieden, sonst hättet ihr sicher schon was zu Lesen gehabt.
Als ich am 1. Tag den Turniersaal betrat, war ich beeindruckt von der unglaublichen Anzahl von Brettern bzw. Spielern. Dabei war ich erst im kleinen Saal, den größeren 2. Saal entdeckte ich erst viel später auf der Suche nach unseren Teilnehmern im B-Turnier. Ach ja, damit ihr schneller an Informationen kommt, liste ich hier nochmal die Spieler mit den Links zu chess-results auf.
Also das sind Michel Tischler, Joachim Standhartinger, Michael Wimmer und ich, Didi Hiermann im FreeStyle Open A. Michael ist eigentlich kein Taufkirchner, aber für dieses Turnier haben wir ihn in unsere Gruppe aufgenommen. Im FreeStyle Open B spielen dann noch David Schopf, Simon Eder und William Freilinger mit. Obwohl wir so viele sind, ist es immer wieder eine Herausforderung die anderen zu finden. Kein Wunder bei rund 4000 Teilnehmern.
In Runde 1 habe ich das große Los gezogen. Ich durfte an Brett 10 gegen Großmeister Aravindh Chithambaram aus Indien spielen. Ein Gegner mit mehr als 2700 Elo! Das Vergnügen hat man selten. Aravindh war genau so, wie man sich einen Inder vorstellt. Ruhig, höflich unglaublich konzentriert und unbesiegbar. Aber trotz meiner Niederlage war ich der Held des Tages. Ich habe gegen Aravindh gespielt! Verglichen damit waren der Sieg in Runde 2 und die neuerliche Niederlage in Runde 3 bedeutungslos.
Sportlich war Michel viel erfolgreicher, er hat in Runde 1 gegen einen polnischen IM Remis gemacht, in Runde 2 gegen einen deutschen IM gewonnen und Runde 3 gegen GM Mariya Muzychuk verloren. Aber selbst da hatte er seinen Momente.
Für Michael Wimmer war es bisher eine Niederlage in Runde 1 gegen einen Großmeister, ein Sieg in Runde 2 und eine recht unglückliche Niederlage in Runde 3. Letztere hat ihn recht geärgert, denn da war er, trotz der unglücklichen Niederlage, klar der besser Spieler.
Joachim legte das ganz anders an. Er steigert sich von Partie zu Partie. Niederlage, Remis und Sieg. Wobei man schon erwähnen muss, dass alle seine Gegner über 2100 ELO haben. also auch eine richtig tolle Leistung.
Im B-Turnier spiegelt Dave meine Ergebnisse mit Sieg, Niederlage und Sieg. Wobei die Siege für Dave ganz normal waren, aber die Niederlage gegen den 2000er ihn schon ziemlich geärgert hat. Schön zu sehen, wie ehrgeizig unser Jungs sind.
William spielt, abgesehen von der Innviertler Meisterschaft, sein erstes großes Schachturnier. Dies konnte er erfreulicherweise gleich mit einem Sieg beginnen, ehe er zwei Rückschläge hinnehmen musste. Aber da kommen sicher noch einige Siege.
Kaum Probleme mit seinen Gegnern hat Simon, aber dafür hat er den Kampf gegen die Uhr verloren. Also ein Remis zum gemütlichen Einstieg ins Turnier, dann eine Niederlage durch Zeitüberschreitung und anschließend noch ein Sieg. Auch von Simon erwarten wir noch viele Siege, auch gegen die Schachuhr!
Und weil Schach ja auch eine wichtige soziale Komponente haben soll, haben wir gestern auch noch den jungen Grieskirchner Elias Zechiel in unsere Gruppe aufgenommen um beim gemeinsamen Abendessen auch seine Partien zu analysieren. 

Runde 4:

Unser bisher beste Runde. 5 Punkte aus 7 Partien. Echt stark! William und David remisierten. Simon, Michael, Joachim und Didi konnten gewinnen. Besonders hervorzuheben sind dabei die Siege von Michael und Joachim. Michaels Gegner hatte immerhin eine Elozahl von 2358 und Joachims Gegnerin war WGM, aber starke Gegner machen unsere Jungs ja nur noch stärker. Für mich und Simon waren es eher Pflichtsiege, wenngleich man mit dem Begriff vorsichtig sein sollte, denn wie wir wissen, "Es gibt keine Wurzn mehr" jeder Gegner muss erst mal besiegt werden.

Runde 5:

Ich komme aus meiner Schaukel nicht raus, nach dem Weiß-Sieg am Vormittag hatte ich wieder schwarz gegen einen GM. Und schon nach wenigen Zügen sah ich schwarz, aber das spart Energie und lässt mir Zeit um euch ein paar Zeilen zu schreiben. Die anderen spielen noch und werden dann hoffentlich selber mal ein paar Zeilen schreiben...
Heute hatte ich(Joachim) in der zweiten Partie endlich mal ein Livebrett, dafür war mein Gegner allerdings auch ein Stück stärker. Sein Name war Max Hess und seine Elozahl lag bei etwa 2400. Die Eröffnung lief ziemlich gut für mich, danach hatte ich einen Vorteil von ca. +2. Es war zwar noch nichts Konkretes, aber eine sehr gute Stellung, die nur darauf wartete, verwertet zu werden - was jedoch immer leichter gesagt als getan ist. Nach einigen Komplikationen fand ich mich schließlich in einem Endspiel mit einem Minusbauern wieder. Der Computer mag die Stellung zwar als Remis bewerten, für mich war sie am Brett aber alles andere als einfach zu halten. Einmal habe ich eine peinlich einfache Gelegenheit zum Remis übersehen. Am Ende hat es leider nicht ganz gereicht, aber ich kann mit der Partie ingesamt trotzdem zufrieden sein.
Didi und Joachim haben bereits selbst von ihren Partien berichtet. Als Ergänzung zu Joachims Partie muss gesagt sein, dass mit über 120 Züge er die letzte Partie im Saal war und wirklich tapfer gekämpft hat.
Michael Wimmer durfte in Runde 5 auch wieder im Hauptsaal spielen, jedoch konnte er nach einer vermurksten Eröffnung auch nichts Zählbares aus dieser Runde mitnehmen. Sein Gegner meinte: "In der Eröffnung hast du nicht so gut gespielt, aber danach schon." Aber das reichte leider nicht. Michel fand es schwierig in der Eröffnung Ungleichgewicht zu erzeugen, mit jeder Kraft versuchte er eine Ungleiche Stellung herbeizuführen, aber seine Gegnerin stellte sich einfach genau so wie Michel auf, somit geschah in den ersten 25 Zügen der Partie nicht viel. Im Entstandenen Endspiel lag das Stellungsglück leider auf der Seite von Michels Gegnerin und plötzlich fand einer von Michels Bauern keine ausreichende Deckung mehr. Mit einem Bauern weniger konnte auch Michel seinen Punktestand nicht erhöhen. 
Im B-Turnier hingegen lief es etwas besser. William sah sich bereits früh mit Bauernverlusten konfrontiert konnte, aber zunehmend Kompensation erlangen und verkomplizierte die Stellung, bis schließlich sein Gegner den Überblick verlor und William die Oberhand gewann und einen ganzen Punkt mitnahm. Simon hat weiterhin keine Probleme mit seinen Gegnern und holte sich ohne große Probleme den nächsten vollen Punkt. Auch ich(Schopf David) konnte früh in der Partie die Oberhand gewinnen. nach einer guten Eröffnung kam ich nach einigen Abtäusche in ein Endspiel mit Mehrbauer, welches klar gewonnen war. Im Endspiel dachte ich öfters zu lange nach und mir fiel schließlich die Klappe.

Runde 6:

Um etwas Abwechslung in den Bericht zu bringen, darf nun ich (Michel) euch vom heutigen Tag, und somit Runde 6 und 7 berichten. Beginnen wir wieder im A-Turnier:
Am weitesten vorne von uns durfte dieses Mal Joachim spielen. Mit Brett 84 war er jedoch leider gerade so noch im zweiten Saal (der erste Saal ist cooler, weil man da mehr Platz hat und den Top-Spielern besser zuschauen kann). Nun aber zur Partie. Joachim spielte mit den schwarzen Steinen gegen einen CM mit ca. 2200 Elo und hatte die ganze Partie lang keine Probleme, mit diesem mitzuhalten! Selbst in der Schlußtellung wäre das Damenendspiel vermutlich sogar noch gewonnen für ihn, aber die Stellung war nicht einfach und die Spieler einigten sich auf ein Remis. Auch Didi teilte den Punkt mit seinem Gegner - wobei es hier genau anders herum war: er stand vermutlich zwischenzeitlich auf Verlust, konnte aber das Endspiel (Dame + Bauer gegen Dame + 2 Bauern) verteidigen. Auch bei Michi war, trotz der spannenden und umkämpften Partie, schlussendlich leider nicht mehr als ein halber Punkt drinnen. Ich selbst durfte gegen einen jungen 1900er spielen. Diesen konnte ich jedoch aus der Eröffnung ständig unter Druck halten und schlussendlich das Endspiel für mich entscheiden. Im B-Turnier ging es auch heiß zur Sache. Die 2 natürlichen, großen Feinde eines Davids sind: die Uhr und er selbst. Dave sah nämlich immer viele Möglichkeiten für seinen Gegner und überschätzte die Stellung seines Kontrahenten oftmals, wodurch schließlich sein Gegner den Sack dann auch zumachte. Wiliam startete direkt mal mit einer "interessanten" Eröffnung. Zwischenzeitlich war er zwar mal was hinten, aber das macht ihm nichts (so als Englund-Gambit-Spieler muss man ein bisschen Leiden aushalten können), weshalb er die Partie dann noch drehen und zu seinen Gunsten beenden konnte. Als ich Simons Partie kurz mal beobachtete, dachte ich mir so: "hmm, irgendwie hat Simon es geschafft, dass er in einen richtig coolen Holländer kommt" - was natürlich genau seine Stellungen sind... das Resultat: Sieg. 

Runde 7:

In der heutigen Abendrunde waren sehr wilde Partien dabei. Michi griff fulminant an und zwischenzeitlich lief sein König mal auf d2 herum. Doch die Angriffe neutralisierten sich schlussendlich, weshalb die Partie mit einem Remis endete. Witzigerweise war auch der König von Michels Gegner auf d2 zu Besuch und Michel konnte schlussendlich etwas glücklich eine durchwegs passable Partie nach Hause fahren. Auch Didi dachte sich, dass es mal wieder Zeit zu gewinnen sei und vernichtetet deshalb seinen Gegner. Joachim konnte mit den weißen Steinen seinem Gegner viele Probleme stellen und die Analyse der Partie war sehr interessant zu beobachten. Doch leider zog Joachims Gegner in diesem Kräftemessen den Längeren. Bei Dave war heute einfach irgendwie der Wurm drinnen. Auch wenn er durch und durch immer mal wieder seine Chancen hat, wollte es einfach nicht laufen. William sah eine richtige coole Taktik, mit der er zwei Bauern gewinnen konnte, jedoch die Stellung vor seinem König öffnen musste - anfangs war es noch gut für ihn, aber schließlich konnten die gegnerischen Figuren in seine Stellung eindringen. Dafür konnte unser Topscorer im B-Turnier, Eder Simon, nochmal einen drauf legen - EdSi is on fire! Morgen geht es dann in den coolen Saal für ihn... mit 1,5 Punkten hätte er schon sehr gute Chancen auf einen Preis.
Hoffentlich geht es morgen genauso spannend und lustig weiter. 

Runde 8:

Mein Schlussrundengegner ist leider nicht zur Partie erschienen. Das nimmt mir die Möglichkeit noch eine schöne Partie zu spielen, gibt mir aber andererseits die Zeit um den Bericht zur Runde 8 zu verfassen. Bevor ich das mache, muss ich, Didi, aber noch einen kleinen Nachtrag zur Runde 7 machen. Wer Michel kennt, dem muss klar sein, dass er den Bericht spät am Abend verfasst hat, leider war er da schon so müde, dass er vergessen hat von seine Partie zu berichten. Das sollte man nachholen, den es war eine durchaus interessante und gute Partie. Michel spielte mit Schwarz und erlangte schon früh Vorteil. Er zwang seinen Gegner dazu die Dame für Turm und Läufer zu geben, spielte dann aber nicht streng genug um das konsequent zu verwerten, doch ehe sein Gegner die Möglichkeiten zum Festungsbau fand, spielte dieser stolz posierend einen Wahnsinnszug. Der Bauer gibt Schach und öffnet dabei für seinen Läufer die Linie zur Damen von Michel. Noch bevor Michel reagieren konnte schlug sich sein Gegner die Hände über den Kopf und kapitulierte, dann nun hat er gesehen, dass der König den Läufer schlagen kann. Nix war es mit der Festung. Punkt für Michel!
Nun aber zur Runde 8. Ein Desaster, alle haben verloren. Nein, nicht alle, ein  kleiner gallischer Krieger, na eigentlich ein Münzkirchner, hielt tapfer die Fahne gegen den Wind. Dave konnte zur Rettung unserer Ehre als einziger gewinnen. Sein Statement dazu: "war eine fade Partie". Aber wir freuen uns für Dave! Von den anderen Partien weiß ich noch nicht recht viel, vielleicht ergänzt ja noch einer den Bericht.
Michel hat wohl eine recht gute Partie gespielt. Er stand besser! Aber nach dem Zwischenschach, welches er vorher nicht sah, konnte er hinterher sehen, wie die Stellung kollabierte und weg war der Punkt. Simon spielte eine absolut publikumsfreundliche Partie, die war ziemlich cool und eigentlich haben wir schon auf einen Sieg von Simon gewartet, aber leider war der Angriff des Gegners doch stärker, als wir glaubten und so ging den Punkt an den Gegner, das ist schade, denn Simon ist unser erfolgreichster Punktesammler. Mit einem Sieg hätte er gute Chancen auf einen Platz ganz vorne gehabt.
Von Joachim, Michi und William kann ich leider nur das Ergebnis berichten, will  ich aber nicht! Meine Partie hat mir sehr viel Spaß gemacht. Um es mit den Worten des kleinen Galliers zu sagen, das war echt geiler Scheiß. Erstmals Weiß gegen einen Spieler unter 2400 Elo, dann eine super Eröffnung hinbekommen. Oder besser gesagt, mein Gegner hat seine Eröffnung hin gemacht. Die Stellung im Mittelspiel muss gewonnen sein, aber ich habe verloren, warum muss ich erst noch rausfinden. Vermutlich weil mein Gegner besser gespielt hat, aber das alleine kann es doch nicht gewesen sein, oder? Ich denke ich werde euch die Partie beim nächsten Training zeigen und schau mal, ob ihr die auch so cool findet oder ob ihr mir vielleicht erklären könnte, was ich falsch gemacht habe.
Nun wisst ihr alles über Runde 8 und ich gehe wieder zum Turniersaal und sehe mir an, wie meine Freunde ihre Partien gewinnen.

Runde 9:

Nach einer schlechten Vormittagsrunde lief es jetzt für alle wieder deutlich besser. Nachdem Didi bereits recht früh den Ersten Punkt in der Schlussrunde erhielt, zog William gleich nach. William spielte die Eröffnung wie in allen anderen Partien schnell und bestrafte frühe Fehler des Gegners nicht. Das war jedoch egal, denn William gewann trotzdem schnell. Genauer Ausführungen zu Williams Partien folgen noch von ihm selbst. Simon und Michi hielten beide trotz einer Qualität weniger solide ihre Partien im Gleichgewicht und nahmen beide einen halben Punkt aus der letzten Runde mit. Schlussrundendrama bei Michel! Ich(Dave) kam erst zu Michels Partie als er ganz routiniert ein Endspiel mit Minusbauer spielte und seine Stellung zunehmend verbesserte, bis er einen Bauer zurückgewann und mit seinem aktiven König sogar noch gewinnen konnte. Nach der Partie bescherte sich Michels Gegner über einen unsauberen Zug. Jedoch waren die Uhren bereits abgestellt und Michel nahm einen ganzen Punkt aus der Schlussrunde mit. Ich, konnte nach vielen schlechten Partien wieder mal eine Bessere spielen. Ich beging zwar mit 1. e4 einen Fehler. Die Neugierigen können gerne die Übertragungen vom Freestyle OPEN ansehen und die Stellung in Runde 9 ansehen und herausfinden warum e4 ein Fehler ist. Nachdem ich lange schlecht stand konnte ich schließlich in einem komplizierten Mittelspiel 2 Bauern gewinnen und kurz darauf die Partie. Nach einigen furchtbaren Partien, tut es gut mit einer halbwegs guten Partie das Turnier zu beenden. 

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