Berichte
Vergangenen Sonntag mussten wir in Vöcklabruck um unsere Punkte kämpfen.
Didi (Hiermann Dietmar) und Lutscha (Maier Josef) bildeten sich schachlich fort und werden ihre Partien am kommenden Sonntag nachspielen, d.h. diesmal waren nicht alle Bretter besetzt.
Um einmal bei mir anzufangen, ich verlor bereits zu Beginn den Faden und war froh, dass mein Gegner nicht vorhatte, weiter auf Sieg zu spielen, sondern mit Remis einverstanden war.
Christoph (Renner Christoph) und Rudi (Bittner Rudolf jun.) schienen mir schon bald auf souveräne Schwarzsiege zuzusteuern, was dann auch bald zur Gewissheit wurde.
Auch der andere Christoph (Maier Christoph) stand anfangs recht gut, aber irgendwann muss er wohl eine schlechte Abwicklung erwischt haben, denn als ich wieder an sein Brett kam, wehrte er sich in einem sehr schwierigen Endspiel zwar tapfer aber leider erfolglos.
Etwas verspätet erhaltet ihr hiermit meinen Bericht. Fertig ist er schon länger, aber nachdem auf unserer Homepage andauernd so ein „Gedränge“ herrscht, wollte ich die anderen journalistischen Werke nicht immer sofort nach unten verdrängen.
Bereits vorgewarnt empfingen wir die Jugendmannschaft aus Frankenburg, die bis jetzt eine ordentliche Saison für ihre Verhältnisse spielt. Angeführt von ihrem sympathischen Trainer und Spieler am 1. Brett SteinhuberAnton konnten wir pünktlich gemeinsam mit der 2. Landesliga die 5. Runde der Meisterschaft beginnen.
Bestürzt musste ich erfahren, dass unser langjähriger Schachfreund Gerhard Loderbauer am 7. November nach kurzer, schwerer Krankheit und trotzdem überraschend für alle im Alter von 57 Jahren verstorben ist.
Gewisse Menschen hinterlassen bleibende Spuren in unserer Erinnerung und er gehört definitiv dazu. Durch seine Haarmähne war er eine imposante Erscheinung, doch schon nach kurzem Kennenlernen erkannte man das Lamm im Wolfspelz. Gerhard war einer der friedfertigsten Menschen, denen ich je begegnet bin und selbst bei dramatischen Partien strahlte er stets Ruhe aus. Legendär ist auch die Bartrasur in unserem Stammwirtshaus. Nach einer verlorenen Wette musste das Prachtexemplar dran glauben, wuchs jedoch schnell wieder nach.
Gerade erst im Juli hat er sich bereit erklärt, nächste Saison wieder für den Sauwald an den Start zu gehen. Natürlich unter der Voraussetzung, dass anschließend ausgedehnte Spielernachbesprechungen im Wirtshaus stattfinden.
Entscheidung über Stallorder vertagt!
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| Danke Toni, Lena, Jakob und Simon. Ihr macht mir viel Freude und ich bin sehr stolz auf euch! |
Mit einer knappen 1,5 : 2,5 Niederlage musste sich meine Mannschaft Sauwald 5 gegen die routinierte Mannschaft Ried/Innkreis 4 geschlagen geben. Dabei gab unser neuer Spieler Sebastian Redinger ein vielversprechendes Debüt. Er musste sich schließlich der weitaus größeren Erfahrung seines Gegenspielers beugen. Als Mannschaftsführer habe ich einen wirklich schlechten Tag erwischt. Vielleicht hat mir die Umstellung auf die Winterzeit zu schaffen gemacht......
Unser verlässlicher Senior Josef Lang hat seinerseits nach durchwachsenem Beginn mit Fortdauer des Spieles die Partie immer mehr in die Hand genommen. Schließlich ging er doch noch als Sieger vom Brett. Hauer Pepi spielte eine sehr gute Partie gegen seinen deutlich Elo-stärkeren Gegner. Schließlich einigten sie sich auf ein Remis, obwohl vielleicht noch mehr für unsere Mannschaft möglich gewesen wäre.
In der nächsten Runde treffen wir auf unsere Youngsters der Mannschaft Sauwald 6. Nach den letzten Ergebnisses scheint es ein heißer Tanz zu werden.
... mit dieser Fotogalerie zum Schülerligaturnier ist meine Arbeit getan, den Bericht wird Herbert schreiben ...
lg
Didi
FRANKENBURG 1 - SAUWALD 1
3. Runde der 1. Landesliga 2011/12
am Sonntag, 30. Oktober 2011 „Normalzeit“…
und mit den Uhren hatte so mancher von uns seine Probleme:
Zuerst die Schwarzen: Mannschaftsführer Lutscher Maier Josef probiert am Brett 8 zuerst eine Verbesserung in einer seiner Lieblingsvarianten und widerlegt damit, dass das Vorzeigen des folgenden Abspiels in Frankenburg unberechtigt sei, „weil das sowieso jeder kennt und daher keiner spielt.“ Manche spielen es doch, leider kostete das Nerven, aber Lutscher aktivierte das Remis-Gen und wunderbarerweise erreichte er eines seiner Lieblingsziele… Siege wären gefragt! Das wusste Roland Knechtel: er spielte am Brett 2 sauber Vorteil heraus und verwertete - von Weitem gesehen - problemlos. Bravo! Am Brett 4 bastelte Jo Lautner ebenfalls ein recht aussichtsreiches Stellungsbild, er versteht das Schachhandwerk recht gut, aber daneben zeigt er gelegentlich handwerkliche Schwächen, so leider auch diesmal in Frankenburg: er hat zwar die Uhr gedrückt, selbiger war das aber eher ein sanftes Gestreichel, das Zeitumstellen klappte am Tag der Zeitumstellung nicht optimal, die Jo-Uhr lief weiter und so half auch 30-Sekunden-Bonus nicht … Klappe, schade!
In der 3.Runde traten wir gegen die starke Mannschaft von Munderfing 1 an. Nachdem aber auch wir stark vertreten waren, konnte man ein knappes Ergebnis erwarten.
